



Dem japanischen, also fernöstlichen Garten, liegt das Streben nach Harmonie zu Grunde. Es sind faszinierende Orte der Stille – eine Landschaftsskulptur.
Wesentliches Prinzip dabei ist, die Elemente Stein, Wasser und Pflanzen in eine Symbiose der Ruhe zu bringen, um die Schönheit der Natur zu spüren und sinnlich zu erfahren. Ein japanischer Garten schenkt dem Betrachter inneren Frieden und Ausgeglichenheit. Im Gegensatz zu unseren Vorstellungen findet man in einem japanischen Garten keine üppig blühenden Blumen. Die Grundlinie ist immer von Steinformen und deren Anordnungen geprägt, künstliche Wasserläufe vitalisieren und verbinden die Grün – und Baumflächen mit der Umgebung. Von dem japanischen Gartenmeister Kazuo Makioka haben wir den richtigen Umgang und die gestalterische Sensibilität im Umgang mit diesen Elementen gelernt.